Montag, 12. September 2016

Rezension Karen Rose - Dornenmädchen

Karen Rose - Dornenmädchen

Rezension


Karen Rose
Dornenmädchen
Knaur Verlag
896 Seiten
16,99€
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Zum Inhalt

Gnadenlos gejagt von einem Stalker, flieht Faith an den Ort, der ihr seit ihrer Kindheit Alpträume bereitet: in das abgeschiedene, leerstehende Herrenhaus ihrer Familie, in dem ihre Mutter vor 23 Jahren Selbstmord beging. Hier will sie unter neuer Identität einen Neuanfang wagen. Doch was sie in dem alten Anwesen erwartet, übertrifft all ihre Ängste. Auf der Zufahrtstraße dorthin taumelt ihr eine schlimm zugerichtete, nackte junge Frau vors Auto. Bei den anschließenden Ermittlungen stößt das FBI unter dem Kellerboden der Villa auf sorgfältig präparierte Frauenleichen. FBI-Agent Deacon Novak zweifelt an Faith‘ Unschuld, doch gleichzeitig fasziniert ihn die hübsche Zeugin. Gemeinsam betreten sie einen düsteren Pfad, der weit in Faith‘ Vergangenheit führt.

Das Cover

Das Cover ist sehr ansprechend. Interessant sind natürlich die kleinen Feinheiten, die zum Einen auf den Titel des Buches anspielen und zum Anderen natürlich auch zum Namen der Autorin passen. 
Auch ist die Aufmachung des Namens interessant. Der Name der Autorin steht im Mittelpunkt und rahmt den Titel des Buches ansprechend ein.

Zum Schreibstil

Trotz der Länge kann man dem Inhalt sehr gut folgen. Die Protagonisten sind angenehm und anschaulich dargestellt. Besonders interessant sind die Daten und Ortsangaben, die jedes Kapitel einleiten und zum Teil unterteilen, so hat man direkt einen guten Überblick und kann dem Geschehen chronologisch folgen.
Die mit angegebenen Zeitangaben bauen eine zusätzliche Spannung auf. 

Meine Meinung 

Karen Rose hat mit Dornenmädchen einen grandiosen Auftakt zu einer neuen Reihe geschaffen. Wer die Autorin bereits von ihren früheren Werken wie Todeskind oder Todesschuss kennt, wird hier nicht enttäuscht sein. Sie versteht es die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten.
Ein eingebauter Plottwist baut zusätzliche Spannung auf. 
Besonders interessant war für mich auch der Einblick in das Leben der Protagonisten. Dieses Mal dreht es sich nicht nur um Privatdedektive oder FBI Agenten, sondern zum Großteil um eine Psychotherapeutin, was einen anderen Blick auf die Geschehnisse lenkt. Natürlich hat eine Psychotherapeutin einen ganz anderen Einblick und Zugang auf den Fall als ein Polizist oder Agenten.
Alles in allem ist es ein sehr gelungenes Werk und bietet Spannung und schlaflose Stunden bis zum Ende.


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