Montag, 12. September 2016

Rezension Nancy Bush - Niemals wirst du ihn vergessen

Nancy Bush - Niemals wirst du ihn vergessen

Rezension


Nancy Bush
Niemals wirst du ihn vergessen
Thriller
448 Seiten
Knaur Verlag
9,99€

Zum Inhalt

„Was sie zuvor mit mir getan, das tu ich jetzt den andern an“ ritzt er ihnen in die nackte Haut, nachdem er sie vergewaltigt und stranguliert hat. Seine Opfer sind alle jung, hübsch, brünett – genau wie die eine, auf die er es abgesehen hat: Detective September Rafferty vom Laurelton Police Department, Oregon. Ihr schickt er eine ihrer Kinderzeichnungen, auf die er in blutroten Buchstaben seine tödliche Nachricht kritzelt. September versteht sofort, dass sie den Serienmörder offenbar aus Kindertagen kennt und er hinter ihr her ist – doch warum? Im Zuge der Ermittlungen trifft sie ihre Jugendliebe Jake wieder. Er bietet ihr seine Hilfe an, doch September weiß, dass sie jedem ihrer alten Bekannten mit Misstrauen begegnen sollte …

Zum Cover

Das Cover ist zunächst einmal sehr ansprechend. Das Wort "Niemals" sticht heraus und man stellt auch beim Lesen fest, dass es eine zentrale Rolle einnimmt. 
Besonders ansprechend finde ich, dass der Einband des Buches ebenso eingefärbt ist. Es handelt sich hier um eine Buchreihe von mittlerweile drei Werken und alle haben eine unterschiedliche Farbe. Die Machart ist sehr interessant und so hat die Buchreihe mittlerweile einen besonderen Platz in meinem Bücherregel. Sie macht auf jeden Fall etwas her.

Zum Schreibstil

Nancy Bush schreibt in einem sehr angenehmen Stil und lässt sie handelnden Personen oft in Interaktion treten, so dass man sich schnell in sie hineinversetzen kann. In nun zweiten Band der Reihe lernen wir Rafferty besser kennen. Eine Protagonistin, die ebenso ihre Geheimnisse hat und doch ein ganz normaler Mensch mit Fehlern und Schwächen zu sein scheint.

Meine Meinung

Der mittlerweile zweite Teil mit September Rafferty in der Hauptrolle steht dem ersten um nichts nach. Besonders perfide ist die Art, mit der der Serienkiller die Frauen behandelt und entstellt. Doch was hat der Killer mit Rafferty zu tun? Wielange kennt sie ihn? Ist es ein Zufall, dass der Killer Zeichnungen aus Kindertagen nutzt? Es scheint, als kenne Detective Rafferty den Killer bereits von kleinauf. Und man bekommt das Gefühl, der Täter ist näher als gedacht - im direkten Umfeld.
Hinzu kommt in diesem Teil noch etwas Gefühl und Romantik, der ein oder andere Plottwist und die gewohnte Spannung, die einen daran hindert, das Buch aus der Hand zu legen, bevor man es beendet hat.

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